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Wir über uns

Wie kam unsere Gruppe zusammen?

Es war Juni 2005, wie jedes Jahr fand das Sommerfest der Pfadfindergruppe 66 im 10. Wiener Bezirk statt. Die Burschen und Mädchen haben immer gute Ideen und ein jährliches Motto für ihr Fest. Für das Jahr 2005 hatten sie das Motto "Italien" gewählt.

Die Brüder Christoph und Philipp, zwei altgediente Pfadfinder, baten ihren Opa Richard, mit einem seiner venezianischen Kostüme das Fest zu bereichern. Da eine Schwalbe keinen Sommer macht, verständigte Richard viele Venedig-Fans, jedoch ... es kamen leider nur einige. Trotz alledem wurde es ein wunderschönes Fest mit großem Erfolg für die Pfadfindergruppe.

Zur Bereicherung des Festes engagierten die Burschen und Mädchen einen italienischen Sänger mit Namen "Fulvio Bertosso" - er war großartig !

Es wurde ein gelungenes Fest. Die Einnahmen waren gut und das war wichtig, denn ein Teil des Reinerlöses wird immer einem karitativen Zweck zugeführt.

Fulvio war von unseren Kostümen so begeistert und meinte, dass man öfters etwas mit "Venezianischen Masken" in Wien und Umgebung machen müsse.
Fulvio war zu diesem Zeitpunkt schon für ein "italienisches Fest" im August engagiert und schlug Erwin vor, dass er sich mit dem Veranstalter in Verbindung setzen solle, da die Masken gut zu dem Fest passen würden. Erwin hat dies getan, der Veranstalter war von der Idee begeistert und lud uns ein, beim Fest mitzumachen. Wir haben weitere Masken gefragt ob sie nicht auch mitmachen möchten - und damit war unsere Gruppe "Venezianischer Maskenzauber Vienna" geboren. Dieses Fest war ein besonderer Erfolg für uns und den Veranstalter.

Seitdem haben wir bereits einige Auftritte hinter uns und es macht Spaß, ganz besonders wenn wir gemeinsam mit Fulvio Bertosso auftreten können!

Text: Richard und Renate


Faszination Karneval in Venedig - Eintauchen in eine Welt der Träume und Magie

Wer einmal damit begonnen hat, erliegt sehr schnell dieser "Sucht". Die üppigen Stoffe werden oft schon mehr als ein Jahr im Voraus ausgesucht und nicht selten in Italien, Frankreich oder Deutschland eingekauft. Die aufwändigen gearbeiteten Kostüme, der Schmuck und die Masken werden in monate- und nächtelanger Kleinarbeit selbst hergestellt.

Was fasziniert, ist die "Doppelgesichtigkeit" der Masken - man verbirgt sich und stellt sich gleichzeitig zur Schau. Nicht nur beim Karneval in Venedig, in Remiremont (Frankreich) oder Ludwigsburg, sondern mittlerweile auch während des ganzen Jahres bei vielen Veranstaltungen in Österreich, Deutschland oder zuletzt bei "Live on Ice" in Zürich.

Text: Martina